Archiv des Autors: michael.becker

Mord und Totschlag in der Messestadt

Düster geht es zu in der Messestadt. Ein Serienkiller zieht seine Kreise. Wer steckt dahinter? Wer ist das nächste Opfer? Wie kann der Killer gestoppt werden? Und wie zum Teufel schafft es der Killer immer wieder, kein Blut am Tatort zu hinterlassen? Fragen, die in Messestadt Murder Mystery unter der Regie von Sebastian Börngen (u.a. Rausch und die zweite Hälfte von Bunbury oder Ernst sein ist alles) geklärt werden sollen.

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Eine kleine Verteidigung der Europäischen Union

Die EU ist ja mal wieder in aller Munde – vornehmend negativ. Vor einiger Zeit gab es neben dem alltäglichen Krisengeklapper aber auch mal wieder ein anderes Thema – der EU-Haushalt stand zur Debatte. Grund genug für den wild gewordenen deutschen Pöbel mal wieder ordentlich zu stänkern und sich am Stammtisch für die Kürzung des EU-Haushalts stark zu machen – natürlich unter Bedienung bekannter Ressentiments.

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Preisträgerkonzert BachSpiele mit molllust

Im Januar 2010 begab es sich, dass durch eine glückliche Fügung eine kleine, feine neue Band gegründet wurde; genannt molllust. Die beiden Gründungsmitglieder, Janika Groß (Gesang, Klavier) und Frank Schumacher (Gesang, E-Gitarre), sind naturgemäß von Beginn an dabei, der Rest der Band hat sich im Laufe der Zeit etabliert. Nach dem Gewinn der Bachfestspiele konnten die Opera-Metaller_innen am 17.03. professionell in der nato aufspielen. Hier nun ein kurzer Bericht über das Konzert.

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Weichenstellung für die Bundestagswahl

Am Samstag, 02.03.2012 war es endlich soweit und die Leipziger LINKE hat die letzten Weichenstellungen für die Bundestagswahl getroffen. In der GaraGe gab es die Gesamtmitgliederversammlung zusammen mit der Wahl der Direktkandidat_innen für die Leipziger Bundestagswahlkreise. Nach einer kleinen kulturellen Einstimmung sowie der Abnahme aller Formalien und einem kurzen Inputreferat von Volker Kühlow geht es auch direkt los mit den beiden Kandidat_innen.

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Nazis im Theater? Das Spinnwerk und die Absetzung eines Stückes

Tja da wollte man am Sonntag mal wieder in das Spinnwerk gehen. Zur Produktion mit dem illustren Namen “Nazistück”. Leider hat es dann doch nicht geklappt. Das Spinnwerk hat am Samstagnachmittag eine kurze Mitteilung herausgegeben, dass die weiteren Vorstellungen bis auf weiteres ausgesetzt sind. Die Runde schaut fragend drein und wundert sich, was da nun wieder vorgefallen ist.

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Eine Schuldenbremse für Sachsen?

Hurra, endlich ist es soweit und die Linkspartei ist – zumindest in Sachsen – zu einer “normalen” Partei geworden, die auch mit der und mit der auch die CDU kann. Eigentlich recht unspektakulär, sollte man meinen. Aber die sächsische CDU ist dermaßen verkrustet, dass im Land national befreiter Zonen und des NSU der Feind immer noch links steht. Das ist allerdings ein anderes Thema; hier soll es vielmehr darum gehen, dass sich die Linke in Sachsen Schuldenbremse äußerst – ich muss es leider so formulieren – dämlich angestellt hat. Ein bisschen was zur Genese des ganzen Themas: Die Schuldenbremse ist ja wie allgemein bekannt ein liberal-konservatives Lieblingsprojekt. Eines dieser Projekte, die “wachstumshemmend und krisenverschärfend” ist. Eines dieser Projekte, welches von liberal-konservativer Seite als Rettungsanker für die sogenannte Eurokrise propagiert wird; welches aber in Griechenland und anderswo schon seine Wirkungslosigkeit gezeigt hat. Im Übrigen ein Instrument, welches es ähnlich auch in den USA gibt. Allerdings wurde es dort seit 1960 bereits 78 mal angehoben. Dies sollte die Sinnlosigkeit einer solchen Schuldenbremse bzw. einer Schuldengrenze zeigen. Weiterlesen

New York – Tag 7 und 8

Nun ist schon wieder Mittwoch und meine Woche in New York damit fast vorbei. Zum krönenden Abschluss standen nochmal einige Highlights an, die erinnerungswürdig sind. Vormittag gab es eine Tour durch Greenwich Village. Hier befindet sich unter anderem der berühmte Stonewall Place, von dem aus sich die Gay-Pride-Bewegung mit den Riots entwickelt hat. Mittlerweile ist hier aber alles ruhig und Greenwich ist wohl der gentrifizierteste aller New Yorker Stadtteile. In den 80er Jahren sind die Mieten ins bodenlose geschossen, so dass sich hier mittlerweile die versammelte Wall-Street-Belegschaft niedergelassen hat. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die man in Greenwich geboten bekommt ist das Appartment von Friends. Allerdings nur die Fassade, denn Friends wurde laut unserem Guide gar nicht in New York gedreht. Stattdessen ist das eine Studioproduktion aus L.A. Buh. Damit ist auch klar, warum die New Yorker_innen alle Sex and the City mögen – das ist einige der wenigen Serien, die tatsächlich New-Yorkerisch ist. Die Tour abgeschlossen haben wir dann an der Cooper University, der einzigen (bisher) gebührenfreien New Yorker Hochschule. Doch sollen auch dort Studiengebühren eingeführt werden, wogegen sich Protest entwickelt. Überall das gleiche. Drücken wir den Coopers die Daumen!

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New York – Tag 5 und 6

Da sich die Auswahl an frischer Bekleidung schon wieder merklich verringert hat, stand am Montag Vormittag erst mal wieder eine Runde Klamotten kaufen auf dem Programm. Diesmal direkt am Times Square, wo es wieder etliche Rabatte gab, die das Einkaufserlebnis noch viel erträglicher gemacht haben. Das Shopping-Ergebnis sollte nun ausreichend sein, um für die restlichen Tage des NY-Aufenthalts genug zum Anziehen zu haben. Im Rückblick betrachtet ist das Einkaufen und das Verweilen am Times Square aber schon ziemlich anstrengend, denn es ist voll und laut.

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New York – Tag 3 und 4

Am Samstag stand zunächst der Süden Manhattans an, um ein paar schöne Bilder der Skyline zu machen. Im Gegensatz zum Rest der Stadt gibt es dort sogar einige ruhige Ecken, an denen man die Sonne genießen kann und keinen (ok kaum) Verkehr hört. Von der South Street aus hat man einen sehr schönen Blick über Manhattan und auch über die Brücken, die die anderen Stadtteile verbinden. Für die gestressten Bewohner_innen gibt es hier sogar ein paar Sitzgelegenheiten, auf denen man sonnen kann. Von hier aus gibt es dann auch mit der Freiheitsstatue das Wahrzeichen New Yorks zu sehen.

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